BEWEISE ÜBER DIE ADAM-GOTT-LEHRE HÄUFEN SICH. Während die Zeit fortschreitet, kommen immer mehr Beweise ans Licht, dass Brigham Young die Adam-Gott-Lehre lehrte. Angesichts dieses Materials sind eine wachsende Zahl an Mormonengelehrten jetzt bereit zuzugeben, dass diese Lehre gelehrt wurde. Selbst Apostel Bruce R. McConkie scheint schwach zu werden. In einem Brief an „Honest Truth Seekers“ erklärte Bruce R. McConkie:

 

Einige Propheten – ich sage es mit Respekt – wissen mehr und haben größere Inspiration als andere. Wenn also Brigham Young, der einer der größten Propheten war, etwas über Adam sagte, das nicht im Einklang mit dem steht, das im Buch Moses Abschnitt 78 steht, so ist es die Heilige Schrift die Vorrang hat.“

 

In einer Rede, die im BYU Marriott Center am 1. Juni 1980 gehalten wurde, griff Apostel McConkie ernsthaft die Adam-Gott-Lehre an. Wenn McConkies Worte auf Brigham Young angewendet würden, würde es ihn zu einem falschen Propheten machen, der sich in Gefahr befand, seine Seele zu verlieren:

 

KETZEREI NR. 6 – Es gibt jene, die glauben oder sagen, dass sie glauben, dass Adam unser Vater und unser Gott ist, dass er der Vater unserer Geister und unserer Körper ist, und dass er derjenige ist, den wir anbeten. Der Teufel hält diese Ketzerei als ein Mittel am Leben, um Bekehrte für den Kultismus zu gewinnen. Es steht im Gegensatz zum gesamten Plan der Erlösung, der in den Schriften niedergelegt ist. Jeder, der das Buch Moses gelesen hat, und jeder, der das Tempelendowment empfangen hat und dennoch an die Adam-Gott-Theorie glaubt, verdient es nicht, erlöst zu werden.“

 

In seinem Artikel, der in The Journal of Pastoral Practice, Bd. III, Nr. 2, 1979, veröffentlicht wurde, präsentiert Chris Vlachos nicht nur eine Menge Beweismaterial, um zu beweisen, dass Brigham Young die Adam-Gott-Lehre lehrte, sondern er zeigt deutlich, dass dies ein ernsthafter Verstoß gegen das Gebot ist: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ (Exodus 20:3) Er zeigt die gravierenden Folgerungen für die heutigen Mormonen auf:

 

Während wir im Verlauf der biblischen Geschichte sehen, dass Gott erklärt, dass nur Er anzubeten ist, finden wir gleichzeitig Propheten, die nicht von Gott waren und das Gegenteil lehrten. Man würde nie wahre Propheten finden, die dem Volk lehren, dass sie einem anderen Gott dienen sollten – ganz gleich, ob er ein steinernes Götzenbild, ein Phantasiegott, der im Himmel wohnt, oder ein vergöttlichter Mensch ist... als diese lebenden Orakel Gottes als Propheten sprachen, wurden sie bewegt zu verkünden: 'Du sollst den HERRN, deinen Gott, anbeten und sollst nur Ihm allein dienen.'...

An diesen Wahrheiten festhaltend lassen Sie uns nun Brigham Young zuwenden, einem Mann, der für sich die Stelle und das Amt des Propheten beanspruchte. Neueste Geschichte berichtet vom Leben einiger Männer, die die Führungsqualitäten besaßen, die Young offenlegte. Vierzig Jahre lang präsidierte er als Prophet, Seher und Offenbarer über die Mormonenkirche, ein Volk, das behauptet, durch Propheten von Gott wie in den Tagen des alten Israel geführt zu werden... Ihr Priestertum behauptet, den alleinigen Besitz der Vollmacht oder Macht zu haben, die notwendig ist, um im Namen Gottes zu handeln, und sie sehen alle anderen Kirchen so an, dass sie sich im Zustand des Abfalls befinden, die besten Falls einen Teil der Wahrheit über das Evangelium Christi lehren. Nun, wenn Brigham Young, Mormonenprophet von 1847 bis 1877, die ganze Zeit ein falscher Prophet war, dann sind die Ansprüche derjenigen, die versuchen, ihre Priestertums von ihm herzuleiten, null und nichtig. Wenn Brigham falsche Lehre lehrte, dann zieht es dem Anspruch des Mormonismus auf prophetische Offenbarung den Boden unter den Füßen weg und die Mormonenkirche wird nicht göttlich geführt...

Die Mormonenkirche muss die Wahrheit ihrer Ansprüche auf die Echtheit der Berufung Brighams gründen. Dennoch werden wir sehen, dass Brigham Young, der über die Mormonenkirche länger als jeder andere präsidierte, tatsächlich falsche Lehre vorantrieb, die die Anbetung eines Gottes auf andere als den Herrn, Gott Israels, fokussierte...

Eine Untersuchung der Beweise wird aber keinen anderen Schluss zulassen als den, dass Brigham Young in der Tat lehrte, dass Adam der Himmlische Vater war, der Vater der Geister der Menschen wie auch der Vater Jesu Christi im Fleisch... Die Lehre, die er mehr als 25 Jahre lang lehrte, war falsche Lehre und die HLT-Kirche gibt dies heute zu. In Folge dessen hat sie sich auf die Seite Orson Pratts gestellt und seine Argumente und Ansichten als richtig angenommen. Indem sie dies tat, hat sie unbewusst zugegeben, dass Brigham kein inspirierter Prophet Gottes war...

Diese Verwicklungen sind offensichtlich. Die Ansprüche der Utah-HLT-Kirche brechen gänzlich zusammen, wenn sie behaupten, die einzige wahre Kirche zu sein und die alleinige Besitzerin von Gottes Vollmacht.

Der Mormone sieht sich ferner dem Dilemma gegenüber, nicht sicher sein zu können, dass sein gegenwärtiger Prophet wahre Lehre hervorbringt. Vielleicht werden die heutigen Lehren der lebenden Propheten morgen falsche Lehren eines toten Propheten sein. Vielleicht werden die heutigen Offenbarungen, die der moderne Präsident behauptet empfangen zu haben, unter den Teppich gekehrt werden, wie die Offenbarung in Bezug auf Adam, von der Brigham Young behauptete, dass er sie von Gott empfangen hätte.

Der heutige Mormone kann sich nicht hinter einem Zeugnis verstecken, dass der lebende Prophet richtige Lehre hervorbringt. Sein Zeugnis hat nicht mehr Gewicht als die starken Zeugnisse, die Mitglieder in der Vergangenheit in Bezug auf die Wahrheit von Brighams Adam-Gott-Lehre hatten...

Dieses erschreckende Dilemma, in dem sich der Mormone vorfindet, ist für ihn oder sein Volk nicht typisch, sondern sie ist eine Schlinge, in der sich alle Menschen wiederfinden, wenn sie auf Menschen vertrauen. Sich auf den Arm des Fleisches zu verlassen, bedeutet in Wirklichkeit, überhaupt keine Hoffnung zu haben...

Gott lädt heute alle Menschen ein, ihr Vertrauen auf Ihn direkt durch Seinen Sohn Jesus Christus zu setzen. Anders als ein falscher Prophet, der das Volk lehrt, einem fremden Gott zu folgen, kann Jesus voll vertraut werden, dass er uns zu seinem Vater führt. Durch seinen Tod hat Christus für alle, die ihr Vertrauen auf ihn setzen, in der Gegenwart Gottes einen Platz gesichert. Diejenigen, die Ihm vertrauen, können absolut sicher sein, dass er nie versagen wird.“ (Seiten 94-96, 118, 119)

 

Ablichtung eines Auschnitts aus dem Tagebuch L. John Nuttals vom 7. Febr. 1877. Man beachte, dass Brigham Youngs "besonderer Sekretär" berichtete, dass Young lehrte, dass Jesus der Sohn Adams war.

Kapitelübersicht

Zum Portal --> Die Mormonen

Kapitel 9 "Die Gottheit"

Kapitel 10 "Die Adam-Gott-Lehre"

Kapitel 20 "Die Jungfrauengeburt"

aus "Mormonism - Shadow or Reality?"
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